Ausführliche Richtigstellung - Ortsentwicklung - Bauplätze Baugebiet Hirtenfeld

Veröffentlicht am 16.05.2019 in Ortsverein
Klaus Feller

Mal eine kurze Richtigstellung aus der Pressemitteilung der CDU und zwar über:

Ortsentwicklung - Bauplätze Baugebiet Hirtenfeld:

Richtig ist, daß eine Baufirma Erdmassen aus einem Straßenbauprojekt eingebaut hat.
Für die Baufirma war es überschüssiges Material, daß sie auf der Baustelle abgetragen hat, da die Straße verbreitert wurde.

Falsch ist, daß der Einbau für die Baufirma zum Nulltarif erfolgte. Das Material wurde von der Baufirma von den jeweiligen Abtragungsorten nach Waldfischbach-Burgalben transportiert und ordnungsgemäß und lagenweise eingebaut. Jede Lage wurde mit der Raupe einplaniert, und mit der Walze entsprechend verdichtet.
Ferner gibt es das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) vor, daß solches Aushubmaterial nicht auf Deponien endgelagert wird, sondern baulichen Zwecken zu zuführen ist.
Die gesamte Fläche wurde mit sandig-steinigem Material verfüllt, also ideales Bodenmaterial zur Auffüllung von Baugelände.

Wenn man von der Materie keine Ahnung hat, sollte man sich, bevor man irgend etwas veröffentlicht, bei Fachleuten kundig machen.

Bezüglich der Auffüllung hat es meines Wissens keine Beschwerden gegeben. Die Beschwerden waren während der Auffüllung bzgl. des anfallenden Oberflächenwassers, das mittlerweile nach Abschluß der Maßnahme, geordnet, ohne Schaden, der Kanalisation (Oberflächenwasserkanal) zugeführt wird.

Während der Auffüllung wurden lagenweise Lastplattendruckversuche, bei denen auch ich mehrmals dabei war, durchgeführt, um die ordnungsgemäße Verdichtung nachzuweisen. Alle Lastplattendruckversuche lagen über dem geforderten Wert.

Eine Beschwerde bzgl. des Baugrundes ist mir bekannt, allerdings nicht über das aufgefüllte Material, sondern über anstehenden gewachsenen Boden. Hier hatte der planende Architekt seine Hausaufgaben nicht ordnungsgemäß gemacht (Baugrunduntersuchung), was ihm auch bewiesen wurde. Also keine Beschwerde über die Auffüllung selbst, und somit auch kein Fehler der Ortsgemeinde.

Fest steht, daß das auf die Ortsgemeinde Waldfischbach-Burgalben zugekommene Bauunternehmen in dieser Sache für die Ortsgemeinde ein kleiner Segen war.
Denn, wer die damaligen Örtlichkeiten noch ein wenig vor Augen hat, der weiß wie krumm und bucklig das Gelände war, also absolut unattraktiv für Bauwillige, denn die Herstellung eines bebaubaren Grundstückes hätte viel Geld gekostet. 

Das Interesse hat man daran gesehen, daß kein Bauwilliger vor der Auffüllung bei der Ortsgemeinde für einen Grundstückskauf anfragte.

Wenn man bedenkt, daß in der gesamten Fläche ca. 5.000 Kubikmeter Bodenmaterial von der Baufirma eingebaut wurden, und das ganze man mit einem in 2016 realistischen Einheitspreis von ca. 35,00 €/cbm ansetzt, hat die Ortsgemeinde Waldfischbach-Burgalben für die Baureifmachung, besser gesagt die Attraktivitätssteigerung dieser Baugrundstücke ca. 175.000,00 € eingespart, oder besser gesagt, die ausführende Baufirma hat für die Ortsgemeinde Waldfischbach-Burgalben die Bauplätze unentgeltlich attraktiv gemacht. Dies kann man drehen oder wenden wie man will, letztendlich wurde dies von Ortsbürgermeisterin Anna Silvia Henne dank Ihres Verhandlungsgeschicks und Können in die Wege geleitet.

Und wenn man noch einen draufsetzt, es kam nochmals ein kleiner Geldregen, denn der Bodenrichtwert hat sich durch die Terrassierung der Bauplätze um 10,00 €/qm erhöht, so daß die 5 Bauplätze ca. 30.000,00 € mehr in die Gemeindekasse einspielten. Summa Summarum hat die Ortsgemeinde Waldfischbach-Burgalben
durch das Handeln von Ortsbürgermeisterin Anna Silvia Henne für die attraktive Baureifmachung der 5 Bauplätze, ca. 175.000,00 € eingespart, und 4 Bauplätze mit ca. 2.400 qm für ca. 180.000,00 € verkauft.

Eine Leistung, die in der Ära der CDU nicht zustande kam.

(Eine kleine Richtigstellung von Klaus Feller)