Im Jahr 2009 waren Kommunalwahlen. Norbert Mansmann wurde zu Bürgermeisterkandidaten gewählt.
Wir haben Rosen verteilt, am „Radelspaß“ einen Saftladen betrieben, wir haben ein Wahlkampfteam gegründet das sich wöchentlich traf und den kompletten Wahlkampf plante, Plakate klebte und Flyer verteilte. Mit der Höhepunkt dieses Wahlkampfes war das Verteilen frischer Brötchen im ganzen Ort unter Teilnahme fast aller aktiven Genossen und deren Familien! Am Pfingstmontag um 5 trafen sich alle vor der Bäckerei Kiefer und nahmen „ihre“ Ware zum Verteilen in Empfang. Hierfür ausdrücklichen Dank und speziell nochmals ausdrücklichen Dank an die Familienmitglieder unserer Genossen, die ohne lang zu fragen mitgezogen haben – zu einer unchristlichen Tageszeit an einem christlichen Feiertag.
So sind wir eben – mehr als eine Wählergruppe. Ich bin stolz auf uns!
Die Kommunalwahl 2009 hatte für uns im Ort ein zweischneidiges Ergebnis. Unseren Bürgermeisterkandidaten Norbert Mansmann konnten wir nicht als Bürgermeister installieren.
Trotzdem: Vielen Dank an Norbert. Respekt vor deinem unermüdlichen Einsatz. Das war „großer Kampf“. So kennt man dich.
Jedoch konnten wir im Gemeinderat einen Sitz zulegen. Die Fraktion besteht jetzt aus 7 Mitgliedern.
Im Verbandsgemeinderat haben wir auch einen Sitz zugelegt und in OG-Rat und VG-Rat stellen wir jeweils einen Beigeordneten, im Gemeinderat sogar den ersten: Norbert Mansmann.
Im Zusammenhang mit den anschließenden Beratungen nach der Wahl mit der CDU wurde ein Papier zur Zusammenarbeit unterschrieben. Die neugewählte Fraktion hat ausgiebig darüber beraten ob überhaupt und, wenn ja, was soll darin stehen. Wir kamen zu dem Ergebnis, dass die Menschen in Waldfischbach-Burgalben diesen zuvor von der CDU unserem bisherigen Bürgermeister Andreas Peiser gegenüber angezettelten Kleinkrieg, das Suchen in den Krumen nicht brauchen, das etwas in dieser Art unserem Ort nur schaden kann. Die SPD Waldfischbach-Burgalben will sich nicht 5 Jahre über den Umgangston, die Vorwürfe und Diffamierungen der CDU und anderer beschwert haben um dann bei umgekehrten Vorzeichen dieses gleiche miese Schauspiel selbst zu aufzuführen. Eine ausgesprochene, formulierte und verfasste Zusammenarbeit mit der Fraktion der CDU scheint uns ein klares Zeichen dafür zu sein, dass es uns um diesen Ort geht. Und nicht um Revanchismus.
Eine konstruktive und sachliche Zusammenarbeit der beiden größten Fraktionen kann diesem Ort nur dienlich sein.
Sicher wird darunter unsere Objektivität nicht leiden, wir lassen uns nicht vereinnahmen. Die Ortsführung hat die Aufgabe der Führung, zur sachlichen Auseinandersetzung und zur Vorbereitung von Beschlüssen zum Wohle dieses Ortes. Dazu gehört auch ein gewisses Maß an Herzblut für die Belange dieser Gemeinde und seiner Einwohner. Ohne das geht es auf Dauer nicht.
So lange diese Zusammenarbeit funktioniert, solange gegenseitiger Respekt besteht kann das nur gut für alle Beteiligten sein. Auch die CDU sollte das wissen…
Desweiteren haben wir im letzten Jahr zum ersten mal am Dorffest teilgenommen. Wir boten pfälzer Weinschorle und Schmalzbrote, Käsespieße, Rohesser und Woiknorze an. Der Wein wurde extra aus der Vorderpfalz von einem befreundeten Winzer „importiert“. Die Qualität des Weines sprach für sich, unsere Einnahmen bestätigten dies.
Am 1. Adventwochenende haben wir wieder am Christkindelsmarkt teilgenommen. Schlechtes Wetter, das so nicht bestellt war, schmälerte dieses mal unsere Überweisung an das Dritte-Welt-Projekt.
Das Jahr 2009 war für die Mitglieder unseres Ortsvereins durch viel Arbeit geprägt. Hierfür herzlichen Dank an alle Helfer. Wie wir sehen hat sich diese Arbeit aber auch gelohnt.
An dieser Stelle ausdrücklichen Dank an unseren Bürgermeister Andreas Peiser. Du hast nicht nur unsere Fahne hoch gehalten. Du hast ausgeglichene Haushalte vorgelegt und du hast die Arbeit der Vereine unterstützt anstatt Ihnen die aktive Teilnahmen an den örtlichen Veranstaltungen wie Christkindelsmarkt und Dorffest zu erschweren bzw. unmöglich zu machen.
Ich wünsche es nicht für diesen Ort, aber ich befürchte fast, dass der Tag kommen wird, an dem man sich einen so korrekten und kompetenten, ambitionierten und gut vorbereiteten Ortschef wünschen wird.
Als Mitglieder des SPD-Ortsvereins Waldfischbach-Burgalben, jedoch noch viel mehr als Einwohner unserer Ortsgemeinde sprechen wir dir hiermit unseren Dank für deine geleistete Arbeit als OB aus.
Ich möchte mich an dieser Stelle auch ausdrücklich bei meiner Frau bedanken. Sie hat mir in den letzten beiden Jahren wie selbstverständlich auch in meiner Funktion als OV-Vositzendem immer zur Seite gestanden. Sie hat sich an allen Veranstaltungen beteiligt, einmal sogar ohne mein Beisein. Vielen Dank dafür. Den gleichen Dank kann ich auch meinen Töchtern, dem Freund meiner Tochter und auch meinen Schwiegereltern aussprechen.
Alle haben im Wahlkampf geholfen Brötchen und Flyer zu verteilen. Das ist alles nicht selbstverständlich und ich weiß dies zu schätzen.
Mein Nicht-mehr-Antritt als Ortsvereinsvorsitzender soll nicht heißen, dass ich mich zukünftig auf meiner Couch ausruhen will. Weiß ich zwar die Bequemlichkeit dieses Möbelstücks durchaus zu schätzen, so möchte ich doch weiterhin diesem Ortsverein und dieser Partei und besonders diesem Ort dienen.
Für mich war das nicht nur ein Amt in einer Partei.
Manche von euch kenne ich seit meiner Kindheit, andere habe ich später kennen und schätzen gelernt.
Ich bin auch in diesem Ortsverein verwurzelt. Für mich seid ihr Freunde und ein Stück Heimat.
Vielen Dank für euer Vertrauen und alles Gute dem neuen Vorstand.