Familie Fremgen-Hein äußert ihren Unmut über die Kritik am Vorgehen von Frau Klotz-Bischoff Kinder zu Wahlkampfzwecken „eingespannt“ zu haben. Ihre Frage, warum das Missfallen einiger Eltern erst drei Tage nach der Wahl in der Presse veröffentlicht wurde ist berechtigt. Das hat sich die SPD auch gefragt. Der Protest und die Weigerung einiger Eltern, ihre Kinder mit Frau Klotz-Bischoff abbilden zu lassen war in der Woche vor der Wahl bekannt!
Die SPD hat sich dazu und auch zu diffamierenden Plakaten am PKW der Familie Klotz-Bischoff nicht geäußert, um den Wahlkampf nicht zu belasten. Es wäre u.E. gut gewesen, die Presse hätte sofort den Finger in die Wunde gelegt, statt nach der Wahl „nach zu karten“. Da bleibt die Frage: Wem hat das Schweigen genützt? Es ist offensichtlich, dass Frau Klotz-Bischoff einen „hochmotivierten“ Wahlkampf geführt hat. Vor allem hat sie mit Kompetenz geworben. Da ist es demokratische Übung, sich Kritik an fragwürdigen Werbeaktionen gefallen zu lassen. Das sind keine Felsen, die ihr in den Weg geräumt werden, sondern die Folgen ihres Handelns. Niemand aus dem Rat hat sie kritisiert, niemand hat sie lahmgelegt oder versucht ihre Bemühungen zu unterlaufen. Frau Klotz-Bischoff ist beruflich in der Jugendarbeit verankert. Schon deshalb könnte man erwarten, dass sie die besonders schutzwürdigen Rechte der Kinder kennen sollte. Zudem hat sie sich über den Elternwillen hinweggesetzt. Frau Kotz-Bischoff hat schlicht einen Fehler gemacht. Dafür muss sie die Verantwortung übernehmen. Kompetenz ist auch die Fähigkeit einen Fehler zuzugeben. Da helfen keine Legitimationsversuche durch nachträgliches Unterschriften sammeln Bei allem Enthusiasmus wird auch Familie Fremgen-Hein nicht ernsthaft erwarten, daß irgendjemand in der Gemeinde glaubt, Kinder im Alter zwischen 8-10 Jahren hätten die politische Urteilskraft eine Bürgermeisterkandidatin zu unterstützen. Familie Fremgen-Hein hat erkannt, dass die Amtsperiode des SPD Bürgermeisters Andreas Peiser von politischen Querelen bestimmt war und seine Arbeit im Rat lahmgelegt wurde. Für eine gedeihliche Ortsplanung wäre mehr Bürgersinn im Rat vonnöten gewesen, aber es herrschte parteipolitischer Hickhack. Dagegen hat Familie Fremgen-Hein leider nie Protest erhoben. Silvia Henne, Mitglied des Ortsgemeinderates