FÜR WALDFISCHBACH-BURGALBEN.

FÜR DICH.

CDU hat Verlust noch immer nicht überwunden

Veröffentlicht am 19.04.2007 in Ortsverein
 

Der Verlust des Ortsbürgermeisters geht der CDU, drei Jahre nach der Wahl, noch immer sehr nahe. Die SPD hat hierfür, laut Pressewart Oliver Käfer viel Verständnis. Wenn aber die größte Fraktion eines Ortes sich über fünf Jahre hinweg nur mit dem Wahlkampf führen beschäftigt und alle Kräfte auf die vernichtende Kritik am Amtsinhaber bündelt, dann findet die SPD dies für einen Ort mehr als schlecht.

Käfer geht in seiner Stellungnahme auch näher auf die Kritik der CDU bei Ihrer Mitgliederversammlung ein. So fragt er sich z.B. ob die regelmässigen dritten Öffnungszeiten in Form eines Mädchentreffs, den Ortsbürgermeister Peiser ohne zusätzliche Kosten für die Gemeinde verwirklichen konnte, etwa kein Ausbau des Angebotes im Jugendtreff ist. Das Bruchwissefeschd wäre zwar im Vergleich zum ersten kleiner geworden, aber müsse sich die CDU fragen lassen, wo ist die vor drei Jahren auf dem ersten Bruchwissefeschd so hoch gelobte CDU-Arbeit bei dem von CDU-Bürgermeister Fritz Sopp und CDU-Beigeordneten Franz Ullrich durchgesetzten neuen Fest geblieben ist? Zuletzt hätte sich z.B. der CDU-Beisitzer und CDU-Gemeinderat Franz Ullrich als Vorsitzender des MGV Burgalben für eine weitere Teilnahme des MGV am Bruchwissefeschd einsetzten können. Die CDU müsse sich fragen lassen ob ihre Äußerungen auch tatsächlich aus Sorge um das Bruchwissefeschd herrühren. Immerhin hätten sich in den letzten Jahren außer FWG und SPD Vertreter keine Ratsmitglieder mehr regelmässig an den Sitzungen des Arbeitskreises beteiligt. Nicht einmal der CDU-Beigeordnete Erich Lutwitzi. Weiterhin fragt sich die SPD ob es vielleicht eine Zusammenhang mit der CDU-Kritik am fehlenden Haushalt gibt und dem Umstand, dass dieser noch nicht vorliegt. Die Ortsgemeinde hat zwei große Bauprojekte, die in diesen Haushalt sollen, den Parkplatz unterhalb des Bürgerhauses und die Dachsanierung von Werke/Bauhof. Diese werden durch den CDU-Fraktionssprecher Harald Krupp und den CDU-Beigeordneten Erich Lutwitzi geplant und der Erste hat die Zahlen Ende Januar, der Zweite bis heute noch gar nicht vorgelegt. Lobende Worte fand Schnauber auf der CDU-Versammlung nur für den Straßen- und Wegebericht des CDU-Beigeordneten Erich Lutwitzi. "Nur Schade, dass diesen seit einem Jahr wohl außer ihm selbst niemand gesehen hat", so SPD-Pressewart Käfer hierzu. Der SPD Fraktionssprecher Jürgen Schmalenberger hatte im Gemeinderat bereits mehrmals bemängelt, dass der Beigeordnete diesen Bericht zwar groß angekündigt und der Presse vorgestellt, aber bis heute noch nicht an die Fraktionen geleitet hat. Nach seinen eigenen Worten hat der CDU-Beigeordnete noch nicht einmal die im letzten Haushalt zur Verfügung gestellten Mittel verwendet. Der SPD-Pressewart vermutet, dass die CDU-Taktik noch zwei Jahre weitergehen wird. Der Ort spielt dabei keine Rolle, wichtig ist wohl nur, dass die CDU wieder den Ortsbürgermeister stellt. Dies sähe man auch daran, dass die CDU sogar ihre Ehrung für den ehemaligen Verbandsbürgermeister Becker durch Ihre Schlammschlachten in den Hintergrund drängen lässt.